{"id":2574,"date":"2022-10-10T00:26:57","date_gmt":"2022-10-09T22:26:57","guid":{"rendered":"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2574"},"modified":"2026-04-17T11:26:19","modified_gmt":"2026-04-17T09:26:19","slug":"aktuell-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jonasknecht.com\/","title":{"rendered":"Aktuell"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"h2\"><a href=\"https:\/\/www.die-deutsche-buehne.de\/aktuelles\/wer-jetzt-kein-haus-hat-ingolstadt-erlangen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Wer jetzt kein Haus hat\u2026<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2 class=\"h2\"><strong>Die deutsche B\u00fchne vom 1.April 2026<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong>von Anne Fritsch<\/h2>\n<h2 class=\"h2\">In Ingolstadt wird die Theatersanierung auf unbestimmte Zeit vertagt, in Erlangen bedrohen K\u00fcrzungen massiv den Theaterbetrieb: Ein Blick in zwei bayerische St\u00e4dte, die bis vor kurzem als reich galten und in denen die Kultur nun auf der Kippe steht.<\/h2>\n<p>Das einst so reiche Bayern ist zur kulturellen Krisenregion geworden: Die Theater \u00e4chzen allerorten unter den Sparma\u00dfnahmen. In Ingolstadt wird der Theaterbau Ende Mai geschlossen. [&#8230;] Ganz so dramatisch ist die Lage in Erlangen nicht, doch auch hier gehen die Sparma\u00dfnahmen so weit, dass ein Theaterbetrieb nur noch mit gr\u00f6\u00dfter Anstrengung m\u00f6glich bleibt. [&#8230;] Oliver Brunner hat seine Intendanz am Stadttheater Ingolstadt im Herbst 2024 angetreten, Jonas Knecht hat zeitgleich das schauspiel erlangen \u00fcbernommen. Die Erwartungen und Visionen, die beide damals hatten, haben mit der Realit\u00e4t von heute wenig gemein. [&#8230;]<br \/>\n<span style=\"font-size: 1.0625em;\">Der ganze Artikel ist <\/span><a style=\"font-size: 1.0625em;\" href=\"https:\/\/www.die-deutsche-buehne.de\/aktuelles\/wer-jetzt-kein-haus-hat-ingolstadt-erlangen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><span style=\"font-size: 1.0625em;\"> zu finden.<\/span><\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\/spielzeiten\/2025-26\/europa-flieht-nach-europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Europa flieht nach Europa<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">Ein dramatisches Gedicht in mehreren Tableaus von Kiki Miru Miroslava Svolikova<\/h2>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Premiere am 24.Januar 2026 | <a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\/spielzeiten\/2025-26\/europa-flieht-nach-europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schauspiel erlangen<\/a> | Markgrafentheater Gro\u00dfes Haus<br \/>\n<\/strong><strong>Weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\/spielzeiten\/2025-26\/europa-flieht-nach-europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_3219\" aria-describedby=\"caption-attachment-3219\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3219 size-full\" src=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/EUROPA_FLIEHT_-NACH_EUROPA_\u00a9ToniSuter_1781-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/EUROPA_FLIEHT_-NACH_EUROPA_\u00a9ToniSuter_1781-scaled.jpg 2560w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/EUROPA_FLIEHT_-NACH_EUROPA_\u00a9ToniSuter_1781-845x563.jpg 845w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/EUROPA_FLIEHT_-NACH_EUROPA_\u00a9ToniSuter_1781-768x512.jpg 768w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/EUROPA_FLIEHT_-NACH_EUROPA_\u00a9ToniSuter_1781-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/EUROPA_FLIEHT_-NACH_EUROPA_\u00a9ToniSuter_1781-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3219\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 T+T Fotografie<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Mit gro\u00dfen Zielen landet die vom Stier entf\u00fchrte Europa auf einem unbekannten Erdteil: \u00bbdieser kontinent wird nicht in blut getr\u00e4nkt! dieser ort wird nicht aufbauen auf blut! nicht aller anfang ist blut und gewalt! nein!\u00ab Allerdings hat sie zu diesem Zeitpunkt den Stier l\u00e4ngst get\u00f6tet, und sein Blut tr\u00e4nkt bereits den Boden. Kann hier dennoch etwas Neues beginnen \u2013 ein Kapitel der Hoffnung?<\/em><br \/>\n<em>Wer ist Europa, worauf basiert ihre Identit\u00e4t? Auf Demokratie, Kultur und gemeinsamen Werten? Oder auf Kolonialisierung, Klassenkampf und Krieg? Das St\u00fcck erz\u00e4hlt mit verspielten, plastischen Metaphern aus ungewohntem Blickwinkel die Geschichte Europas. Trotz aller Widerspr\u00fcche und Brutalit\u00e4ten bleibt diese nicht bei zerbrochenen Idealen stehen, sondern er\u00f6ffnet eine immer wieder neu zu entwerfende Zukunft.<br \/>\n<\/em><em>REGIE Jonas Knecht \/\/ KOST\u00dcM Sabine Blickenstorfer \/\/ B\u00dcHNE Sandra Dehler und Jonas Knecht \/\/ KOMPOSITION &amp; MUSIK Chris Norz \/\/ SOUNDDESIGN Hans-Christian Fuss \/\/ LICHT Simon Bachtik \/\/ DRAMATURGIE Linda Best \/\/ REGIEASSISTENZ Niklas Handrich<\/em> \/\/ <em>MIT Juliane B\u00f6ttger, Birgit B\u00fccker, Tobias Graupner, Maximilian Gehrlinger, Johannes Rebers<\/em> \/\/ <em>LIVE-MUSIK Chris Norz<\/em> \/\/ <em>STATISTERIE Harald Rosteck, Sabine Rosteck, Erika Wolter<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/schauspiel-erlangen-europa-flieht-nach-europa-etatkuerzung-kritik-li.3367839?reduced=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Florian Welle meint in der S\u00fcddeutschen Zeitung vom 26.01.2026:<\/strong><\/a><strong> [&#8230;] Intendant Jonas Knecht inszeniert mit \u00bbEuropa flieht nach Europa\u00ab am schauspiel erlangen ein St\u00fcck der Stunde [&#8230;] Die Inszenierung ist ein nachdenklicher und trauriger, aber auch sch\u00f6ner und sinnlicher Abend. [&#8230;] Juliane B\u00f6ttger [spielt] Europa in \u00fcberdimensionalem Reifrock, die ihre Figur durch immer neue sprachliche, gestische und mimische Nuancen bereichert [&#8230;] Bisher wurde \u00bbEuropa flieht nach Europa\u00ab gerne als Farce inszeniert, spa\u00dfig, trashig, rockig. Live-Musiker Chris Norz verleiht dem St\u00fcck hingegen etwas sehr Meditatives, das Raum l\u00e4sst f\u00fcr eigene Reflexion. [&#8230;]<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/tdz.de\/artikel\/7e0d3fec-f3e7-4c2e-9196-3aff3e16522d\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theater der Zeit (Michael Helbing) sagt:<\/a> [&#8230;] Wer wissen will, wie Europa klingt, so lie\u00dfe sich ohne viel \u00dcbertreibung sagen, sollte also derzeit nach Erlangen reisen. Dort erz\u00e4hlen sie Geschichte eines Kontinents binnen 110 dichten Minuten am St\u00fcck. Ohne zu rasen, vergeht die Zeit wie im Flug. [&#8230;]<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorbericht zum St\u00fcck auf Bayern 2 von Christoph Leibold\u00a0\/ Kulturleben vom\u00a023.01.2026<\/strong><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2574-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/br_EuropafliehtnachEuropa_se.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/br_EuropafliehtnachEuropa_se.mp3\">https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/br_EuropafliehtnachEuropa_se.mp3<\/a><\/audio>\n<h2><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"schauspiel erlangen \/\/ europa flieht nach europa \/\/ Trailer\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/1158588171?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><a href=\"https:\/\/www.landestheater.at\/produktionen\/prosa-fuer-elisabeth\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Prosa f\u00fcr Elisabeth<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">von H\u00e4ndl Klaus (UA)<\/h2>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Urauff\u00fchrung am 18.Mai 2025 | <a href=\"https:\/\/www.landestheater.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tiroler Landestheater Innsbruck<\/a> | Kubus Reich f\u00fcr die Insel<br \/>\n<\/strong><strong>Tickets und weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.landestheater.at\/produktionen\/prosa-fuer-elisabeth\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00abAuch in diesem sch\u00f6nen Garten ist ein junger Mann gestorben \u2026 als er mit dem Presslufthammer, den er sich vom Schwager lieh, auf die Starkstromleitung stie\u00df.\u00bb<\/em><br \/>\n<em>Selbst in seinen Prosatexten arbeitet H\u00e4ndl Klaus mit so viel Rhythmus, Reim, mit Melodie m\u00f6chte man sagen, dass die Grenzen zur Lyrik zu verschwimmen scheinen. Er ist ein genauer Beobachter, der Allt\u00e4gliches in absurde Bilder zu kippen wei\u00df, und dabei so spar\u00adsam beschreibt, dass keine Silbe zu viel stehen bleibt. Er ist mehrfach ausgezeichneter Dramatiker, Lyriker, Schauspieler, Filmemacher und Librettist. Und dem Tiroler Landestheater, das er vertraut \u00abunser Theater\u00bb nennt, seit Kindertagen verbunden.<\/em><br \/>\n<em>Diese Texte, die in ihrer L\u00e4nge teilweise stark variieren, laden uns in ganz unterschiedliche Welten ein, Welten, die H\u00e4ndl Klaus mit wenigen Worten zu entwerfen wei\u00df und uns in ihrer Knappheit doch seltsam vertraut sind.<\/em><\/p>\n<p>REGIE &amp; SOUNDDESIGN Jonas Knecht | MUSIK Chris Norz | AUSSTATTUNG Yola Gallmayer | DRAMATURGIE Uschi Oberleiter | REGIEASSISTENZ, INSPIZIENZ UND ABENDSPIELLEITUNG Gracija Tomi\u0107<br \/>\nMIT Christoph Kail, Ulrike Lasta, Kristoffer Nowak, Philipp Rudig, Statisterie des Tiroler Landestheaters<\/p>\n<figure id=\"attachment_3129\" aria-describedby=\"caption-attachment-3129\" style=\"width: 2126px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3129\" src=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/prosa-fuer-elisabeth-6376_c-birgit-gufler.jpg\" alt=\"\" width=\"2126\" height=\"1417\" srcset=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/prosa-fuer-elisabeth-6376_c-birgit-gufler.jpg 2126w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/prosa-fuer-elisabeth-6376_c-birgit-gufler-845x563.jpg 845w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/prosa-fuer-elisabeth-6376_c-birgit-gufler-768x512.jpg 768w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/prosa-fuer-elisabeth-6376_c-birgit-gufler-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/prosa-fuer-elisabeth-6376_c-birgit-gufler-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2126px) 100vw, 2126px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3129\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Birgit Gufler<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Presse<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000270470\/poetische-stolperfallen-und-toedliche-stromschlaege-bei-prosa-fuer-elisabeth\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Der Standard, 20.5.2025 von Ivona Jel\u010di\u0107:<\/strong><\/a> [&#8230;] Regisseur Jonas Knecht unterzieht die H\u00e4ndl\u2019schen Sprach- und Gedankenwelten einem raffinierten Realit\u00e4tstest, aus dem hinrei\u00dfend komische Kollisionen zwischen Poesie und profanen Alltagsszenen hervorgehen. [&#8230;]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/kritik_tt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Joachim Leitner in der Tiroler Tageszeitung vom 19.5.2025:<\/strong><\/a> [&#8230;] Dass man als Zuseher dabei selbst im Schaufenster sitzt und beim Beobachten, beim Schmunzeln und Staunen beobachtet werden kann, macht die Situation noch reizvoller. [&#8230;]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sn.at\/kultur\/theater\/prosa-elisabeth-innsbruck-sprech-happening-178685659\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Markus Stegmayr, APA, 19.5.2025:<\/strong><\/a> [&#8230;] Das Publikum quittierte diese gr\u00f6\u00dftenteils mit sprachlichen Mitteln ins Absurde getriebenen Themen, die Textartistik von H\u00e4ndl Klaus, die Regie von Knecht, die Musik von Norz und die \u00fcberzeugenden Textvortr\u00e4ge mit schauspielerischen Einsprengseln der Darsteller mit heftigem Applaus. Einzelne spielende und sprechenden Personen und deren Schauspielleistung herauszupicken oder hervorzuheben &#8211; es waren Christoph Kail, Ulrike Lasta, Kristoffer Nowak und Philipp Rudig &#8211; ginge ins Leere. Denn es ging stets um die geschliffenen, geschundenen, von H\u00e4ndl Klaus hervorgebrachten und mit der Hilfe von Knecht auf eine &#8222;B\u00fchne&#8220; gestellten Sprachk\u00f6rper. [&#8230;]<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/1086893402\/169bf00e09\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TV-Vorbericht, ORF Tirol heute vom 16.05.2025<\/a><\/strong><\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\/spielzeiten\/2024-25\/ewig-sommer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Ewig Sommer<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">Tanz und Schauspiel nach Motiven aus dem Roman von Franziska G\u00e4nsler (UA)<\/h2>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Urauff\u00fchrung am 12.April 2025 | <a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schauspiel erlangen<\/a> | Markgrafentheater Gro\u00dfes Haus<\/strong><br \/>\n<strong>Tickets und weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\/spielzeiten\/2024-25\/ewig-sommer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><em>Eine Hotelbesitzerin harrt in einem ehemaligen Kurort aus. G\u00e4ste hat sie dort schon lange keine mehr, denn im Wald nebenan toben die Br\u00e4nde, jeden Sommer heftiger und l\u00e4nger als im Jahr zuvor.<\/em><br \/>\n<em>Unerwartet taucht in dem verlassenen Ort eine junge Frau mit ihrer Tochter auf. F\u00fcr die Besitzerin des Hotels ist der Besuch gleichzeitig willkommene Abwechslung und Grund zur Sorge: Irgendetwas scheint mit den Fremden nicht zu stimmen. Wovor fliehen sie an einen Ort wie diesen? Ist der verschwiegenen Frau mit ihrer stummen Tochter zu trauen? Sind Hitze und Isolation nicht zu gef\u00e4hrlich f\u00fcr das Kind?<\/em><br \/>\n<em>W\u00e4hrend der Wald brennt und im Klimacamp in unmittelbarer N\u00e4he protestiert wird, kommen die beiden Frauen einander n\u00e4her. Bis ein merkw\u00fcrdiger Anrufer nach der Besucherin fragt und die Ehrlichkeit ihrer Beziehung infrage stellt. Franziska G\u00e4nslers atmosph\u00e4rischer Roman wird zur Grundlage f\u00fcr einen Abend, der Musik, Schauspiel und Tanz verbindet, um eine Geschichte \u00fcber dr\u00e4ngende Fragen unserer Zeit zu erz\u00e4hlen.<\/em><\/p>\n<p>KONZEPT Natalie Baudy, Marie Caroline R\u00f6ssle, Albrecht Ziepert | REGIE Jonas Knecht | CHOREOGRAFIE Sag\u00ed Amir Gros | B\u00dcHNE &amp; KOST\u00dcME Marie Caroline R\u00f6ssle | MUSIK Albrecht Ziepert | MUSIKALISCHE EINRICHTUNG Rafa\u0142 Stachowiak | DRAMATURGIE Natalie Baudy | REGIEASSISTENZ &amp; ABENDSPIELLEITUNG Sabrina Thurn | AUSSTATTUNGSASSISTENZ Ines Bartl | PRODUKTIONSASSISTENZ Emily Wei\u00df<\/p>\n<p>MIT Birgit B\u00fccker, Juliane B\u00f6ttger, Juli Best \/ Leni Wagner (Kinderstatisterie), Rumo Wehrli, Johannes Rebers, Hermann Gro\u00dfe-Berg, Marie Hanna Klemm, Hannah Weiss, Dan Ozeri, Emma Weidhaus, Ellena Winkovich<\/p>\n<figure id=\"attachment_3114\" aria-describedby=\"caption-attachment-3114\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3114\" src=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/04_EwigSommer_FotoJQ_173-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1528\" srcset=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/04_EwigSommer_FotoJQ_173-scaled.jpg 2560w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/04_EwigSommer_FotoJQ_173-845x504.jpg 845w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/04_EwigSommer_FotoJQ_173-768x458.jpg 768w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/04_EwigSommer_FotoJQ_173-1536x917.jpg 1536w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/04_EwigSommer_FotoJQ_173-2048x1223.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3114\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Jochen Quast<\/figcaption><\/figure>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\/spielzeiten\/2024-25\/beyond\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Beyond &#8211; Wie Licht entsteht<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">Ein installativer Abend \u00fcber die letzten Fragen<br \/>\nvon Andreas Sch\u00e4fer (UA)<\/h2>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Urauff\u00fchrung am 24.Januar 2025 | <a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schauspiel erlangen<\/a> | Markgrafentheater Gro\u00dfes Haus<\/strong><br \/>\n<strong>Weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.schauspiel-erlangen.de\/spielzeiten\/2024-25\/beyond\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Sohn sitzt am Sterbebett seiner Mutter. Er soll entscheiden, wann die Beatmung beendet wird. W\u00e4hrend ihn Fragen und Zweifel \u00fcberkommen, erlebt die Sterbende ihre ganz eigenen Reflexionen von Zeit und Endlichkeit. Wie lassen wir am Ende des Lebens los als Gehende und als Zur\u00fcckbleibender? Der Theatersaal wird zum Zwischenreich der Zweifel und Spekulationen, in dem zwei Menschen mit der Sterblichkeit ringen, w\u00e4hrend um sie herum der Raum in eine Klang- und Lichtwelt des Beyond abtaucht. <\/em><br \/>\n<em>Ein audiovisueller, installativer Abend \u00fcber letzte Fragen und die h\u00f6llisch schwere Kunst des Abschiednehmens.<\/em><br \/>\n<em>Andreas Sch\u00e4fer, bekannt geworden mit dem Roman Das Gartenzimmer, ver\u00f6ffentlichte zuletzt Die Schuhe meines Vaters und schrieb Beyond als Theatertext f\u00fcr das schauspiel erlangen.<\/em><\/p>\n<p>REGIE Jonas Knecht | LASER ARTIST Bahadir Hamdemir | KOMPOSITION UND SOUND-DESIGN Rafa\u0142 Stachowiak | DRAMATURGIE Linda Best und Albrecht Ziepert | REGIEASSISTENZ UND ABENDSPIELLEITUNG Robert S\u00f6rgel<br \/>\nSPIEL Birgit B\u00fccker und Hermann Gro\u00dfe-Berg<\/p>\n<p>[masterslider alias=&#8220;ms-2-4-1&#8243;]\u00a9 Iko Freese<\/p>\n<h2><strong>Presse<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/erlangen-theater-beyond-lux.MM892wYx6U6YG3dm18dapA?reduced=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Florian Welle sieht es in der S\u00fcddeutschen Zeitung so:<\/strong><\/a> [&#8230;] So hat man das Markgrafentheater noch nie erlebt: Laserstrahlen verwandeln das \u00e4lteste bespielte Barocktheater S\u00fcddeutschlands in eine bet\u00f6rende Lichtlandschaft in Gelb, Rot, Blau. Dazu erf\u00fcllt sph\u00e4rische Musik das denkmalgesch\u00fctzte Haus bis hinauf zum dritten Rang. Die hochmoderne Sound-Anlage [&#8230;] erzeugt einen 3D-Klang, der einen regelrecht einh\u00fcllt. Das Theater, eine Kathedrale aus Klang und Licht. [&#8230;]<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/tdz.de\/artikel\/5a1d5003-48eb-4084-8673-211e2b56c9c4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Michael Helbing, Theater der Zeit, meint zu unserem Abend:<\/a><\/strong> [&#8230;] Mit einer Erz\u00e4hlung vom Leben-und-Sterben-Lassen sowie den Schwierigkeiten des Abschiednehmens f\u00fchrt uns dieser erkl\u00e4rterma\u00dfen audiovisuelle, installative Abend nicht nur an die Grenzen zum Jenseits und ein bisschen auch dar\u00fcber hinaus. Er dringt zudem in eine Dimension vor jenseits dessen, was wir landl\u00e4ufig unter Schauspiel verstehen. Es ist eine Dimension jenseits des Sagbaren und Spielbaren. Und daf\u00fcr tauchen sie das barocke Markgrafentheater gleichsam in ein v\u00f6llig neues Licht, im direkten wie \u00fcbertragenen Sinne. [&#8230;]<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"schauspiel erlangen \/ Beyond. Wie Licht entsteht. \/ Trailer\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/1051107049?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><a href=\"https:\/\/schlossmediale.ch\/programm\/znachtmusik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>zNachtMusik<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">Ein kulinarischer Abend f\u00fcr Gaumen und Ohr<\/h2>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<b>Am Donnerstag 23.Mai 2024 um 18:30 h und 20:30h | <a href=\"https:\/\/schlossmediale.ch\/programm\/znachtmusik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schlossmediale Werdenberg<\/a><\/b><\/p>\n<p>VON UND MIT Anna Blumer (Stimme), Anna Trauffer (Gesang, Glasharfe, Kontrabass, Zither), Jonas Knecht (K\u00fcche), Albrecht Ziepert (Sounddesign)<\/p>\n<p><em>Musik aus der Quelle der Nahrung \u2013 das Team von zNachtMusik l\u00e4sst die Rittertafel in Saus und Braus erklingen und kocht uns dazu ein klangvolles Gourmetdinner.<\/em><br \/>\n<em>Wir lassen das Essen erklingen: der Komponist Albrecht Ziepert beschallt Gang um Gang mit kreisenden Kl\u00e4ngen, Anna Blumer spricht und fl\u00fcstert lyrische Texte und Anna Trauffer wird ihre Gl\u00e4ser klingen lassen, Lieder singen und pfeifen, Urgrossmutters Zither und ihre Glasharfe zum Einsatz bringen.<\/em><br \/>\n<em>Es wird ein Fest der Aufmerksamkeit der Sinne \u2013 des Schmeckens, des H\u00f6rens, des Sehens. Und mit der Musik von Gustav Mahler k\u00f6nnen wir zum feinen Klang der Glasharfe der Welt abhanden kommen. Guten Appetit!<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_3052\" aria-describedby=\"caption-attachment-3052\" style=\"width: 1867px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3052\" src=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/bild_tafel.jpeg\" alt=\"\" width=\"1867\" height=\"1245\" srcset=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/bild_tafel.jpeg 1867w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/bild_tafel-845x563.jpeg 845w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/bild_tafel-768x512.jpeg 768w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/bild_tafel-1536x1024.jpeg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1867px) 100vw, 1867px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3052\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Tatjana Schnalzger<\/figcaption><\/figure>\n<p>Rolf App sah im <strong>St.Galler Tagblatt vom 25.5.2024<\/strong> unsere Produktion so: <strong>Klingende Gl\u00e4ser und Randen-Carpaccio: Die Schlossmediale Werdenberg lud zu einem zauberhaften Abend an der Rittertafel<\/strong> [&#8230;] An diesem Donnerstagabend liegt zauberhafter Nebel \u00fcber dem Rheintal, die Bl\u00e4tter der Reben sind noch feucht vom Regen. Zauberhaft ist auch die Stimmung drinnen, im Rittersaal, in dem wir uns bei einbrechender D\u00e4mmerung an einer grossen Tafel niederlassen. W\u00e4hrend Anna Trauffer einer Batterie von Gl\u00e4sern ein erstes Mal die durchsichtigen Kl\u00e4nge entlockt. Die Schauspielerin Anna Blumer liest; es ist eine Liste jener Pflanzen und Stoffe, von denen wir uns ern\u00e4hren: Oliven\u00f6l, Lorbeerbl\u00e4tter, Knoblauch, Feta, Gem\u00fcsebr\u00fche oder Bouillon. [&#8230;] Vorne steht Jonas Knecht, bis 2023 Schauspieldirektor am Theater St.Gallen, vor sich zwei grosse T\u00f6pfe. Rasch sind die Teller ausgelegt, d\u00fcnne Scheiben von Randen auf sie verteilt und Feigensenf-Zitronenspiegel dar\u00fcber getr\u00e4ufelt. Wein wird eingeschenkt, es geht los. Anna Trauffer wechselt zum Kontrabass, sp\u00e4ter wird sie noch Urgrossmutters Zither zum Klingen bringen, wird pfeifen und singen. Und wieder die Glasharfe spielen. Und Anna Blumer wird andere Texte lesen, die vom Ananask\u00f6nig und seinen Feldarbeitern handeln und von der unangemessenen Gier des Moralphilosophen und Aufkl\u00e4rers Adam Smith nach Zucker. Nahrung: Das ist auch \u00d6konomie. W\u00e4hrend wir in angemessenem Tempo das Randen-Carpaccio verzehren, hackt Jonas Knecht Zwiebeln und r\u00fchrt sein Risotto an. Er r\u00fchrt und r\u00fchrt, probiert, w\u00fcrzt, wartet. Anna Blumer streut franz\u00f6sische Brocken ein, kurz ist der Weg nur vom Essen zum Lieben, von der Kulinarik zur Erotik. Das Risotto ist ganz wunderbar und zum Ausklang gibt es dann noch zweierlei Eis. Nat\u00fcrlich w\u00fcrden wir gerne wiederkommen. Doch sie ist vorbei, die \u00abZnachtmusik\u00bb. [&#8230;]<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><strong><a href=\"https:\/\/www.konzertundtheater.ch\/programm\/kalender\/supergute-tage\/367\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Supergute Tage oder die seltsame Welt des Christoper Boone<\/a><\/strong><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">Schauspiel nach einem Roman von Mark Haddon in einer Fassung von Simon Stephens<\/h2>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Premiere am 1.M\u00e4rz 2024 | <a href=\"https:\/\/www.konzertundtheater.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konzert und Theater St.Gallen<\/a> | Lokremise<\/strong><br \/>\n<strong>Tickets und weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.konzertundtheater.ch\/programm\/kalender\/supergute-tage\/367\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>REGIE Jonas Knecht | DRAMATURGIE Martin Bieri | B\u00dcHNE Damian Hitz | KOST\u00dcME Sabine Blickenstorfer | VIDEO-DESIGN Clemens Walter | MUSIK Marcel Gschwend (bit-tuner) | K\u00d6RPERARBEIT Marcel Leemann | REGIEASSISTENZ UND ABENDSPIELLEITUNG Marlon Tarnow | SOUFFLEUSE Heidi Mummenthaler<\/p>\n<p>SPIEL Diana Dengler, Manuel Herwig, Fabian M\u00fcller, Marcus Sch\u00e4fer, Julius Schr\u00f6der, Chantal Dubs<\/p>\n<p>[masterslider alias=&#8220;ms-2-4&#8243;]\u00a9 Damian Hitz<\/p>\n<p><strong>Claudio Weder schreibt im <a href=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/sg-tagblatt_04032024.pdf\">St.Galler Tagblatt vom 4.3.2024<\/a>:<\/strong> [&#8230;] Das St\u00fcck \u00abSupergute Tage\u00bb nach dem gleichnamigen Kultroman erz\u00e4hlt von den \u00c4ngsten und Tr\u00e4umen von Christopher, der das Asperger-Syndrom hat. Die multimediale Inszenierung von Jonas Knecht, die am Freitagabend am Festival Jungspund in St.Gallen Premiere feierte, gibt einen ber\u00fchrenden Einblick in das Innenleben des 15-j\u00e4hrigen Helden. [&#8230;] Regisseur Jonas Knecht inszeniert das St\u00fcck, welches Coming-of-age-Geschichte, Familiendrama und Krimi in einem ist, mit ansprechenden Mitteln. Die Inszenierung setzt auf ein minimalistisches B\u00fchnenbild (Damian Hitz) im Schwimmbad-Look, auf elektronischen Sound von Marcel Gschwend alias Bit-Tuner, Masken und Videoprojektionen (Clemens Walter). Dank Letzterer wirkt der Protagonist, der kaum N\u00e4he zul\u00e4sst, besonders nahbar: Das St\u00fcck zoomt \u2013 wortw\u00f6rtlich \u2013 an Christopher ran. Immer wieder werden Grossaufnahmen seines Gesichts per Livekamera auf die B\u00fchne projiziert, was ber\u00fchrende Momente erzeugt.<br \/>\nIn anderen Videosequenzen kommen Christophers Tr\u00e4ume, \u00c4ngste oder seine \u00dcberforderung in der Grossstadt zum Ausdruck. Auf allen m\u00f6glichen Sinnesebenen und mit viel Liebe zum Detail versucht das St\u00fcck zu vermitteln, wie Christopher die Welt sieht. Und das ist sehr bereichernd.<\/p>\n<p><strong>Peter Surber sieht im <a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/mach-dein-ding\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ostschweizer Kulturmagazin Saiten<\/a> (5.3.2024) unsere Produktion so:<\/strong> [&#8230;] Mit &#8222;<em>Supergute Tage&#8220;<\/em> von Simon Stephens setzt das Theater St.Gallen einen starken Akzent zum Beginn von jungspund, dem Festival f\u00fcr junges Theater. Im Zentrum steht ein Aussenseiter, Julius Schr\u00f6der spielt ihn mit jener notgest\u00e4hlten Kompromisslosigkeit, an der alle andern sich die Z\u00e4hne ausbeissen: der weichliche Vater (Manuel Herwig), die dauer\u00fcberforderte Mutter (Diana Dengler), Nachbarinnen und Ordnungsh\u00fcter (Marcus Sch\u00e4fer und Fabian M\u00fcller, wie alle andern in diversen Rollen im St\u00fcck besch\u00e4ftigt). Nur die Lehrerin (Chantal Dubs) ist auf Augenh\u00f6he mit Christopher. Und Toby, die Ratte. [&#8230;] Die Gefahr, in ein plakatives Gut-B\u00f6se-Schema zu verfallen, unterlaufen Regisseur Jonas Knecht und sein Team (B\u00fchne Damian Hitz, Kost\u00fcme Sabine Blickenstorfer, Video Clemens Walter, Licht Dennis Scherf) jedoch geschickt und mit allen medialen Mitteln.<br \/>\nEine Livekamera holt bei entscheidenden Szenen die Gesichter schmerzhaft nahe heran. Videos, raumf\u00fcllend auf die Kulissenw\u00e4nde projiziert, bringen surreale Ebenen ins Spiel, Fabeltiere mit sympathischen Kartonk\u00f6pfen kommen Christopher zu Hilfe, wenn gar nichts mehr geht. Und Bit-Tuner Marcel Gschwend l\u00e4dt das St\u00fcck mit einem gef\u00e4hrlich pochenden Soundtrack auf.<br \/>\nDas sind denn auch die \u00fcberragenden Szenen: Christopher will nach London zu seiner Mutter und ger\u00e4t in einen ohrenbet\u00e4ubenden Strudel von Bahnhofsl\u00e4rm, Schlagzeilen, schreierischer Werbung, unverst\u00e4ndlicher Wortfetzen, Fahrplanwahnsinn \u2013 bis man bis in die eigenen flackernden Hirnsynapsen hinein zu sp\u00fcren beginnt, welche Folter der gew\u00f6hnliche Alltag f\u00fcr Menschen mit einer autistischen Behinderung bedeuten kann.<\/p>\n<p><strong>Ka Linder (<a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/audio\/kultur-kompakt\/wie-steht-es-um-antisemitismus-an-schweizer-hochschulen?id=12549590\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SRF2, Kultur kompakt, 5.3.2024, ab Minute 00:14:43<\/a>) hat unsere Premiere so erlebt<\/strong>:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2574-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/srf2_kultur_kompakt_05032024.mp3?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/srf2_kultur_kompakt_05032024.mp3\">https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/srf2_kultur_kompakt_05032024.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\"><span style=\"caret-color: #ffffff;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Konzert und Theater St.Gallen \/ Trailer - Supergute Tage\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/924443827?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><strong><a href=\"https:\/\/www.landestheater.at\/produktion\/die-bergbahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Bergbahn<\/a><\/strong><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">Live-H\u00f6rspiel nach dem Volksst\u00fcck von \u00d6d\u00f6n von Horv\u00e1th<\/h2>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Premiere am 24.November 2023 | <a href=\"https:\/\/www.landestheater.at\/produktion\/die-bergbahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tiroler Landestheater Innsbruck<\/a><\/strong><br \/>\n<strong>Tickets und weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.landestheater.at\/produktion\/die-bergbahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>REGIE Jonas Knecht | RAUMKONZEPT &amp; AUSSTATTUNG Elisabeth Vogetseder | LIVE-MUSIK Chris Norz | SOUNDDESIGN Albrecht Ziepert | DRAMATURGIE Stefan Sp\u00e4ti | REGIEASSISTENZ UND ABENDSPIELLEITUNG Edith Hamberger<br \/>\nSPIEL Daniela Bjelobradic, Florian Granzner, Christoph Kail, Ulrike Lasta, Patrick Ljuboja<\/p>\n<p>[masterslider alias=&#8220;bergbahn&#8220;]<\/p>\n<p>Markus Schramek meint in der <strong>Tiroler Tageszeitung vom 25.11.2023<\/strong>: Am Landestheater wird unter neuer F\u00fchrung eifrig getestet und ausprobiert. Gut so!<br \/>\nFreitagabend gab es in der bekannt experimentierfreudigen [K2] B\u00fchne eine spezielle Premiere: Geboten wurde \u00d6d\u00f6n von Horv\u00e1ths Volksst\u00fcck \u201eDie Bergbahn\u201c \u2013 und das als H\u00f6rspiel live vor Publikum. Dieses sieht, was es h\u00f6rt: wie der Text gelesen und gespielt wird, wie die Ger\u00e4uschkulisse sich aufbaut, wie Darstellende flugs in verschiedenste Rollen wechseln, wie Teamwork funktioniert.<br \/>\nAllzu oft entsteht ein H\u00f6rspiel hermetisch im K\u00e4mmerlein, um sp\u00e4ter zum suboptimalen Termin gesendet zu werden. Im [K2] ist das anders. Auf der B\u00fchne und vor dem Mikro: Schlagwerker Chris Norz als akustischer Taktgeber sowie die f\u00fcnf Darstellenden Daniela Bjelobradic\u00b4, Ulrike Lasta, Florian Granzner, Christoph Kail und Patrick Ljuboja. Sie schupfen \u2013 in der Regie von Jonas Knecht \u2013 s\u00e4mtliche Rollen dieses Dramas in felsiger H\u00f6he.<br \/>\nDie titelgebende \u201eBergbahn\u201c ist n\u00e4mlich jene auf die Zugspitze, erbaut von Ehrwald aus in den 1920er-Jahren. Da gewann Tirol den Wettlauf um die touristische Erschlie\u00dfung des Grenzbergs. Die bayerischen Nachbarn auf der anderen Seite er\u00f6ffneten ihre Zahnradbahn erst einige Jahre sp\u00e4ter.<br \/>\nHorv\u00e1th thematisiert die katastrophalen Bedingungen, den Zeitdruck und die Ausbeutung der Arbeiterschaft beim Bau der Tiroler Anlage. Es kommt zu Konflikten zwischen Chefs und \u201eBugglern\u201c, es gibt Tote. Das Ensemble vermittelt hautnah, was sich damals abgespielt haben k\u00f6nnte.<br \/>\nExperiment gelungen.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong><a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/im-theater-bekommt-man-zeit-geschenkt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Im Theater bekommt man Zeit geschenkt<\/a><\/strong><\/h1>\n<h2>Hierarchien, Highlights, Heimat und die Magie des Theaters: Schauspieldirektor Jonas Knecht im Abschiedsinterview nach sieben Jahren in St.Gallen.<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<h2><a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/im-theater-bekommt-man-zeit-geschenkt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ostschweizer Kulturmagazin &#8222;Saiten&#8220; Juni 2023<\/a><\/h2>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><a href=\"https:\/\/tdz.de\/artikel\/b9328049-5fa4-41ad-82fc-00cf63c97626\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Konsequent zeitgen\u00f6ssisch<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2>Nach sieben Jahren verl\u00e4sst Schauspieldirektor Jonas Knecht das Theater St.Gallen<\/h2>\n<h2>Peter Surber zieht Bilanz im <a href=\"https:\/\/tdz.de\/artikel\/b9328049-5fa4-41ad-82fc-00cf63c97626\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theater der Zeit 06\/2023<\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<figure id=\"attachment_2849\" aria-describedby=\"caption-attachment-2849\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2849\" src=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Knecht_Jonas_173_schmal-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"773\" srcset=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Knecht_Jonas_173_schmal-scaled.jpg 2560w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Knecht_Jonas_173_schmal-845x255.jpg 845w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Knecht_Jonas_173_schmal-768x232.jpg 768w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Knecht_Jonas_173_schmal-1536x464.jpg 1536w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Knecht_Jonas_173_schmal-2048x618.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2849\" class=\"wp-caption-text\">Foto \u00a9 T+T Fotografie<\/figcaption><\/figure>\n<h2><\/h2>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><a href=\"https:\/\/jonasknecht.com\/?page_id=2918\"><strong>Selig sind die Holzk\u00f6pfe!<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">Eine musiktheatralische S\u00e9ance um Paula Roth\u00a0mit Texten von<br \/>\nKatja Brunner, Anja Horst, Ariane von Graffenried und Martin Bieri<br \/>\nUrauff\u00fchrung<\/h2>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Premiere am 1.April 2023 | Theater St.Gallen | UM!BAU<\/strong><br \/>\n<strong>Die Produktion ist leider abgespielt. Hier geht&#8217;s zum <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/816896033\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MakingOf-Video<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>INSZENIERUNG Jonas Knecht | LIVE-MUSIK Anna Trauffer, Andi Peter | CHOREOGRAPHIE Marcel Leemann | B\u00dcHNE Michael K\u00f6pke | KOST\u00dcME Sabine Blickenstorfer | DRAMATURGIE Anja Horst | LICHT Andreas Volk | REGIEASSISTENZ UND ABENDSPIELLEITUNG Sina Wider | SOUFFLEUSE Dorothea Gilgen<br \/>\nSPIEL Anna Blumer, Tabea Buser, Birgit B\u00fccker, Pascale Pfeuti, Anja Tobler, Tobias Graupner, Julius Schr\u00f6der<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Theater St.Gallen \/ &quot;Selig sind die Holzk\u00f6pfe&quot; \/ Trailer\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/814633926?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<h3><\/h3>\n<p><strong>Peter Surber schreibt im <a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/eine-theaterbeschwoerung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ostschweizer Kulturmagazin Saiten<\/a> vom 4.4.2023:<\/strong> [&#8230;] \u00abSelig sind die Holzk\u00f6pfe\u00bb ist eine bildstarke Hommage an eine eindr\u00fcckliche Frau \u2013 und an das Theater. [&#8230;] Klug balanciert die Inszenierung am Melodrama vorbei und vermeidet auch die Falle des Naturalistischen, in die einen das abenteuerliche Leben der Paula Roth locken k\u00f6nnte. Was hier stimmungssicher beschworen wird, ist vielmehr exemplarisch: das Schicksal einer Frau, die sich in einer dumpfen M\u00e4nnerwelt behaupten musste, gewehrt hat, immer wieder den K\u00fcrzeren zog und sich dennoch nicht kleinkriegen liess. \u00abHexe\u00bb nannten sie die einen, ein \u00abliebes Hexlein\u00bb nennt sie sich selber. Die Hexe, \u00abhagazussa\u00bb, die auf dem Hag sitzt zwischen b\u00fcrgerlicher und magischer Sph\u00e4re \u2013 sie ist am Ende auch ein Sinn-Bild f\u00fcr das Theater, das sich seinen k\u00fcnstlerischen Reim auf die Realit\u00e4t macht und dabei das Publikum und die Gesellschaft \u00fcber den eigenen Zaun hinaus blicken l\u00e4sst. Mit <em>Selig sind die Holzk\u00f6pfe<\/em> ist Jonas Knecht nochmal dieser Spagat gegl\u00fcckt, mit einem Ensemble und Leitungsteam, das seine Hommage an eine charismatische Frau auch zur Hommage an den scheidenden Schauspieldirektor werden liess. Langanhaltender Applaus.<\/p>\n<p><strong>Die <a href=\"https:\/\/nachtkritik.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=22272:selig-sind-die-holzkoepfe-theater-st-gallen-jonas-knecht-verabschiedet-sich-als-st-galler-schauspieldirektor-mit-einer-erzaehlung-von-der-sonderbaren-wirtsfrau-paula-roth&amp;catid=339&amp;Itemid=40\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nachtkritik<\/a> vom 2.4.2023 hat unsere Premiere so erlebt:<\/strong> [&#8230;] Jonas Knecht setzt ganz auf die Kraft seiner Bilder \u2013 die haben es in sich. Die Winterlandschaft zu Beginn (B\u00fchne: Michael K\u00f6pke) wird zum Winterwald, zur Messielandschaft, zum Messiegebirge, bis der Raum leerger\u00e4umt wird und eine leuchtende Jukebox im Dunkeln erz\u00e4hlt. Jonas Knecht f\u00e4ngt Stimmungen ein und zeichnet sie mit sieben Schauspieler:innen und zwei Musiker:innen auf die B\u00fchne. Schafe bl\u00f6ken, Paulas zucken, Uhus erkunden das stille Gasthaus. M\u00e4chtige Windst\u00f6sse legen die Kleiderlandschaft frei, im Kleidergebirge wird versucht, Ordnung zu schaffen, Pappk\u00f6pfe \u2013 wie sie Paula Roth ins Fenster stellte, um Einbrecher abzuschrecken \u2013 formieren sich zum Tableau. Stimmungsvoll auch die Musik von Anna Trauffer und Andi Peter. Mal Soundteppich mit traumverlorenem Glockenspiel, mal videospielpoppig, mal Choral, mal Schuberts Leiermann zitierend und quergeschnitten mit dem Berner Volkslied vom Vogulisi \u2013 die Atmosph\u00e4ren, die Jonas Knecht auf die B\u00fchne zeichnet, setzen Trauffer und Peter in Klang um. Eine musiktheatralische S\u00e9ance, so der Untertitel des St\u00fccks \u2013 Wirtin Paula Roth ergreift am Schluss selber das Wort. Wer sie wirklich war? Wer weiss das schon. Jonas Knecht und sein Ensemble erschaffen einen stimmungsvollen, liebevollen Bilderbogen \u2013 eine Hommage an eine ungew\u00f6hnliche Frau.<\/p>\n<p><strong>Das <a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1_030423_St.Galler-Tagblatt_Selig-sind-die-Holzkoepfe_Kritik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St.Galler Tagblatt vom 3.4.2023<\/a> meint:<\/strong> [&#8230;] Holzk\u00f6pfe, Tier- und andere Masken (Kost\u00fcm: Sabine Blickenstorfer) mischen denn auch kr\u00e4ftig mit auf der von Michael K\u00f6pke entworfenen, zun\u00e4chst in durchscheinende weisse Schleier geh\u00fcllten B\u00fchne; sie geben dem St\u00fcck visuelle Magie. W\u00e4hrend Paula Roth selbst im Unscharfen bleibt, konturenlos, nur heraufbeschworen von allen gemeinsam und abwechselnd \u2013 von Anna Blumer, Tabea Buser, Birgit B\u00fccker, Pascale Pfeuti, Anja Trobler, Tobias Graupner und Julius Schr\u00f6der \u2013, in einer bild- und soundstarken, von Marcel Leemann choreografierten \u00abmusiktheatralischen S\u00e9ance\u00bb. [&#8230;] Der Text ist nur ein Teil der Spurensuche; er schichtet poetische Ann\u00e4herung, biografische Erz\u00e4hlung und schlaglichtartige, nicht dramatisch verdichtete Szenen \u2013 etwa vom Klinikaufenthalt in der Psychiatrie in M\u00fcnsterlingen, bei dem die geballte Lebenswut der in eine ungl\u00fcckliche Ehe gezwungenen Patientin durch Medikamente \u00abverwinzt\u00bb wird. [&#8230;]<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/audio\/kultur-kompakt\/blick-in-die-feuilletons-mit-stephanie-graetz?id=12365260\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kultur Kompakt auf SRF 2<\/a> sieht es so (ab 00:24:15):<\/strong> Wirtin, Heilerin, K\u00fcnstlerin \u2013 das Schauspiel St. Gallen zeichnet mit \u00abSelig sind die Holzk\u00f6pfe\u00bb in einer bildgewaltigen Inszenierung Stationen des Lebens von Paula Roth nach.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong><a href=\"https:\/\/www.staatstheater.saarland\/stuecke\/musiktheater\/detail\/terror\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Terror<\/a><\/strong><\/h1>\n<h2>Schauspiel von Ferdinand von Schirach<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<h3><strong>Premiere am 5.November 2022 | Saarl\u00e4ndisches Staatstheater Saarbr\u00fccken | Alte Feuerwache<\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h3>\n<figure id=\"attachment_2675\" aria-describedby=\"caption-attachment-2675\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2675 size-full\" src=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/terror_gp_c_Kaufhold_0272-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/terror_gp_c_Kaufhold_0272-scaled.jpeg 2560w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/terror_gp_c_Kaufhold_0272-845x563.jpeg 845w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/terror_gp_c_Kaufhold_0272-768x512.jpeg 768w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/terror_gp_c_Kaufhold_0272-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/jonasknecht.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/terror_gp_c_Kaufhold_0272-2048x1365.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2675\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Martin Kaufhold<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die<\/strong><strong style=\"font-size: 1.0625em;\"> <a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/221107_K_Terror_SZ.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Saarbr\u00fccker Zeitung vom 7.11.2022<\/a><\/strong><strong style=\"font-size: 1.0625em;\">\u00a0meint:<\/strong><span style=\"font-size: 1.0625em;\"> [&#8230;] Aus diesem Stoff macht Regisseur Jonas Knecht einen packenden, sehr konzentrierten Theaterabend, in einer erfreulich schn\u00f6rkellosen, nahezu klassischen Inszenierung. Das B\u00fchnenbild von Damian Hitz ist die abstrahierte Version eines Gerichtssaals; vor einem blaugrauen Hintergrund stehen Podeste f\u00fcr die Vorsitzende, den Verteidiger, die Staatsanw\u00e4ltin; diese Reduktion passt zum Ansatz, klar auf eine Inszenierung hinzuweisen \u2013 zu Beginn stellt sich Gaby Pochert nicht als Vorsitzende vor, sondern als deren Darstellerin. [&#8230;] Wenn sich Juristisches mit Ethischem verbindet, wird es immer komplexer in dieser Inszenierung, die Projektionen auf zwei Leinw\u00e4nden nutzt (Video: Clemens Walter), ohne diese \u00fcberzustrapazieren. Die Kamera zeigt manchmal Details, etwa die F\u00fc\u00dfe des Zeugen Lauterbach, die nerv\u00f6s zu zucken beginnen, als er sich zur unterlassenen R\u00e4umung des Stadions \u00e4u\u00dfern muss. Vor allem aber sind Gesichter der Sprechenden zu sehen; die Kamera bringt die Mimen dem Publikum n\u00e4her, zugleich zeigt sie die Macht der Bild-Inszenierung. Eine Kamera etwa in naher Untersicht setzt den Gefilmten etwas bedrohlicher und unsympathischer ins Bild als mit mehr Abstand und aus einer anderen Perspektive heraus.\u00a0Auch dadurch wird \u201eTerror\u201c zum Lehrst\u00fcck \u00fcber die eigene Wahrnehmung, zugleich \u00fcber eigene Vorurteile. [&#8230;]<\/span><\/p>\n<p>Der SR hat uns auf der Probe besucht: Hier geht&#8217;s zum <a href=\"https:\/\/www.sr-mediathek.de\/index.php?seite=7&amp;id=121130&amp;startvid=6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>&#8222;aktueller bericht vom 4.11.2022<\/strong>&#8222;<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr3\/themen\/kultur\/premiere_alte_feuerwache_ferdinand_von_schirrach_terror_100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>SR3 Saarlandwelle<\/strong><\/a> meint: [&#8230;]\u00a0Das Schauspiel wirke dabei kurzweilig f\u00fcr das Publikum, da es als Sch\u00f6ffen und damit Teil des St\u00fccks permanent aufmerksam sein m\u00fcsse. Dabei k\u00f6nne schnell vergessen werden, dass man im Theater und nicht im Gerichtssaal sitzt.\u00a0Dieser Effekt w\u00fcrde dabei durch die n\u00fcchterne Inszenierung und das schlichte B\u00fchnenbild verst\u00e4rkt. Kleinste Ver\u00e4nderungen in der Mimik der Darsteller und Darstellerinnen w\u00fcrden durch Kameras sichtbar werden, die vor ihnen angebracht sind und die Aufnahmen auf zwei gro\u00dfe Bildschirme projizieren.\u00a0In der realistischen und auf das Wesentliche konzentrierten Inszenierung von Jonas Knecht m\u00fcsse das Publikum am Ende selbst urteilen, was f\u00fcr ihre Entscheidung ausschlaggebend sei: das eigene Gewissen, Sympathie und Mitleid oder die Prinzipien der Verfassung. [&#8230;]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.saartext.de\/574\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Saartext vom 21.11.2022<\/strong><\/a>: [&#8230;] Knecht lenkt durch eine spartanische Gerichtskulisse die Konzentration auf das Wesentliche. Gro\u00dfleinw\u00e4nde \u00fcbertragen Livebilder, was die Emotionen des \u00fcberzeugenden Ensembles nahe bringt. [&#8230;]<\/p>\n<p>Hier geht&#8217;s zu den Spieldaten am <a href=\"https:\/\/www.staatstheater.saarland\/stuecke\/detail\/terror\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Staatstheater Saarbr\u00fccken<\/a>.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Trailer TERROR.mp4\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/773572351?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 class=\"title\"><strong><a href=\"https:\/\/www.theatersg.ch\/de\/programm\/ein-bisschen-ruhe-vor-dem-sturm-nach-der-ruhe-vor-dem-sturm\/2634\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm | Nach der Ruhe vor dem Sturm<\/a><\/strong><\/h1>\n<h2 class=\"title-sub\">Zwei kom\u00f6diantische Kammerspiele von Theresia Walser an einem Abend &#8211; Schweizer Erstauff\u00fchrung<\/h2>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nPremiere am 14.September 2022 |\u00a0Theater St.Gallen | Lokremise<br \/>\nRegie: Anja Horst (Teil 1: Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm) und Jonas Knecht (Teil 2: Nach der Ruhe vor dem Sturm)<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Theater St.Gallen \/ Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm | Nach der Ruhe vor dem Sturm \/ Trailer\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/758682373?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/nachtkritik.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=21404:ein-bisschen-ruhe-vor-dem-sturm-nach-der-ruhe-vor-dem-sturm-theater-st-gallen-anja-horst-theresia-walser&amp;catid=339&amp;Itemid=40\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nachtkritik<\/a>\u00a0hat unsere Inszenierung so gesehen:<\/strong> [&#8230;] Da w\u00e4re der abgehalfterte Franz Pr\u00e4chtel, der irgendwie dem Regietheater nachh\u00e4ngt, wobei er Regisseure aus Prinzip verachtet. Sein Hitler muss mit der \u00fcberheblichen Abwertung vom verbissen-neurotischen Peter S\u00f6st \u2013 ebenso schizophren wie k\u00f6stlich von Marcus Sch\u00e4fer gespielt \u2013 klarkommen, der immer wieder deklamiert, den Hitler nicht als Menschen dargestellt zu haben. &#8222;Die Vermenschlichung von Hitler ist mir zuwider!&#8220; Zwischen den beiden steht der junge, Ulli Lerch, der bald gesteht, dass es bei ihm zum Hitler-Darsteller nicht gereicht hat, sondern nur zum Goebbels. Das emp\u00f6rt den Pr\u00e4chtel, der pr\u00e4chtig blasiert von einem gl\u00e4nzend pr\u00e4zise aufspielenden Bruno Riedl verk\u00f6rpert wird und sich in seiner Divenhaftigkeit gern von den anderen h\u00e4tte bedienen lassen. Selbst bei der Forderung nach einem schlichten &#8222;Hahnenwasser&#8220; neigt er zum Deklamieren und tut sich schwer damit, dass j\u00fcngere Generationen den Hamlet ans Englische angelehnt lieber &#8222;H\u00e4mlet&#8220; aussprechen. Zu der Sorte geh\u00f6rt Lerch \u2013 h\u00fcbsch multi-grimassierend dargestellt von Julius Schr\u00f6der. [&#8230;] Der zweite Teil des Abends zeigt wiederum Schauspielerpers\u00f6nlichkeiten, diesmal zwei Frauen \u00e4lteren Semesters. Mit dem Blick auf unterschiedliche Karrieren. Die eine, Irm K\u00f6nig \u2013 mit hinreissender Arroganz von Birgit B\u00fccker starrsinnig ausgemalt, auf 36 Jahre &#8222;Gl\u00fccksschiff&#8220; im Fernsehen zur\u00fcckblickend. Die andere, nicht weniger ern\u00fcchtert, Liz Hansen als Theaterschauspielerin, die das Auftreten im seichten Fernsehen als Sakrileg am Beruf empfindet. Entsprechend bissig sind die Dialoge. Zwei Frauen, die sich mehr ankl\u00e4ffen als unterhalten. Bis sie sich doch noch auf einen gemeinsamen Nenner einigen k\u00f6nnen \u2013 n\u00e4mlich die Pimmel-Perspektive, als das sie ein Theater der M\u00e4nner geisseln. Und eine wunderbar z\u00e4nkisch-zickende Diana Dengler sagen l\u00e4sst: &#8222;Hinter uns liegen Jahrtausende wunderbarer Pimmel-Dramatik, keine Frage. Aber irgendwann, verstehen Sie, irgendwann ist es zu viel!&#8220; [&#8230;]<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/pimmeldramatik-deppen-und-diven\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Saiten &#8211; Ostschweizer Kulturmagazin<\/a> meint:<\/strong> [&#8230;] Brillant gespielte Unterhaltung! [&#8230;]<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2524\">Die nicht geregnet werden<\/a> <\/strong><\/h1>\n<h2>Schauspiel von Maria Ursprung &#8211; Urauff\u00fchrung<\/h2>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nPremiere am 25.Mai 2022<\/h3>\n<h3>Theater St.Gallen | Lokremise<br \/>\nRegie: Marie Bues und Jonas Knecht<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Theater St.Gallen \/ Trailer \u00abDie nicht geregnet werden\u00bb (Maria Ursprung)\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/716309222?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Die <a href=\"https:\/\/nachtkritik.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=21055:die-nicht-geregnet-werden-theater-st-gallen-marie-bues-und-jonas-knecht-bringen-eine-dystopie-zur-wasserknappheit-auf-die-buehne&amp;catid=339&amp;Itemid=40\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nachtkritik<\/a>\u00a0(Julia Nehmiz) vom 26.5.2022 meint:<\/strong>\u00a0[\u2026] Es sind diese feinen Sprachbilder, die sich hineinbohren. Durst sei leise, hei\u00dft es einmal im St\u00fcck. Diese Sehnsucht nach Wasser, die l\u00f6st Maria Ursprung mit &#8222;Die nicht geregnet werden&#8220; aus. Sie schrieb ihr St\u00fcck w\u00e4hrend ihrer Zeit als Hausautorin am Theater St.Gallen. Dort wurde es nun uraufgef\u00fchrt. Regie f\u00fchrten der St. Galler Schauspieldirektor Jonas Knecht und Marie Bues, designierte k\u00fcnstlerische Leiterin des Schauspielhauses Wien. Ihre erste Zusammenarbeit erweist sich als stimmungsvoller, eindringlicher Abend. [\u2026] Marie Bues und Jonas Knecht setzen dies bestechend um. Erz\u00e4hlen die Geschichte mit Heiterkeit und Zartheit, die brutal wird. Ihre Inszenierung beginnt sanft. Somewhere over the Rainbow, tr\u00e4llert jemand \u2013 und die anderen Figuren l\u00e4cheln dicht gedr\u00e4ngt aus der Freibad-Umkleidekabine heraus. Aber ein Regenbogen entsteht nur, wenn es \u2013 eben \u2013 regnet. [\u2026]<\/p>\n<p><strong>Peter Surber im <a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/szenen-einer-katastrophe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ostschweizer Kulturmagazin Saiten<\/a> sagt:<\/strong> [&#8230;] Schwere Thematik, leicht inszeniert [&#8230;]\u00a0Marie Bues und Jonas Knecht inszenieren dieses Horrorszenario mit leichter Hand. [&#8230;] Das St\u00fcck zeigt Menschen im Katastrophenmodus \u2013 aktueller k\u00f6nnte Theater kaum sein.<\/p>\n<p><strong>Andreas Kl\u00e4ui meint auf <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/audio\/kultur-kompakt\/zuercher-kunsthaus-neuanfang-oder-stillstand?id=12200792\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SRF 2 Kultur<\/a> in der Sendung &#8222;Kultur kompakt&#8220;:<\/strong><br \/>\n[&#8230;] Maria Ursprung beschreibt die Katastrophe in einer einnehmend bildhaften, mit M\u00e4rchenmotiven und Symbolen angereicherten Sprache, und verkn\u00fcpft ambitionierte Erz\u00e4hlstr\u00e4nge mit lyrischen Kommentaren. In St.Gallen inszenieren Jonas Knecht und Marie Bues &#8211; musikalisch, ebenfalls sehr anschaulich und mit Sinn f\u00fcr den Humor, der sich auch im Text versteckt. Auch die Inszenierung zeigt sich mehr m\u00e4rchenhaft als diskursiv, gleichwohl mit wachem Blick. Die Krise k\u00fcndigt sich an, wir m\u00fcssen sie nur erkennen. [&#8230;]<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2534\">Die l\u00e4cherliche Finsternis<\/a><\/strong><\/h1>\n<h2>Szenisches Konzert nach einem H\u00f6rspieltext von Wolfram Lotz f\u00fcr sechs Schauspieler_innen und drei Musiker<\/h2>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nPremiere am 9.12.2020 und WA-Premiere am 18.12.2021<br \/>\nTheater St.Gallen | Lokremise<br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00abDie l\u00e4cherliche Finsternis\u00bb stand auf der Shortlist des Schweizer Theatertreffens 2021<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Theater St.Gallen \/ Die L\u00e4cherliche Finsternis (Wolfram Lotz) \/ Trailer\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/490749839?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Daniele Muscionico meint in der\u00a0<\/strong><strong><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/4_141220_MZZ_Die-laecherliche-Finsternis_Kritik.pdf\">NZZ vom 14.12.2020<\/a>:<\/strong><br \/>\n[&#8230;] Drumpads, Loop- und Effektger\u00e4te sind die Urheber, aber auch einfache Dosen, L\u00f6ffel und Pinsel. Damit schaffen B\u00fchnenmusiker phantastische Live-Klang-Landschaften, Erlebnisr\u00e4ume und die Intensit\u00e4t einer Kopfreise \u00fcber alle Zeit-\u00a0und Geografiegrenzen: \u00abDie l\u00e4cherliche Finsternis\u00bb nach Wolfram Lotz ist die letzte Premiere dieses strapazierten und strapazi\u00f6sen Theaterjahres. Sie wird in St.Gallen im Sounddesign von Albrecht Ziepert zur szenisch-akustischen Geisterbahnfahrt und zu einer Safari ins eigene K\u00f6rperinnere. Theater ist, was es am Theater St.Gallen ist: eine Reise in die eigene Phantasie \u2013 von der man nicht mehr heimkehren m\u00f6chte.<br \/>\nDies m\u00f6glich machen der Schauspieldirektor Jonas Knecht und ein hochmotiviertes Ensemble. Just am Tage vor dem Lockdown, der seit Samstag auch f\u00fcr Schweizer B\u00fchnen gilt, gl\u00fcckt ihm und seiner Truppe zur verordneten Spielpause ein szenisches Konzert, ein Abschied vor der grossen Stille, der in seiner Sch\u00f6nheit beinahe schmerzhaft ist. Der B\u00fchnenbildner Markus Karner hat eine Art von \u00fcberzeitlich trostlosem Fl\u00fcchtlingslager, ein Ruinen-Provisorium gebaut, und das Ensemble spielt in Mehrfachrollen leicht und leidenschaftlich auch f\u00fcr nur 50 Zuschauer. [&#8230;]<br \/>\nKnechts verinnerlichte und hoch-poetische Lesart zeigt auf eine stupende Weise, wie Menschen Unbekanntes zu bannen versuchen. Hier ist es die Natur, das sogenannte Wilde: mithilfe von Einbildung und Wahn n\u00e4mlich. Diesem Anderen, Bedrohlichen heute \u00abCovid\u00bb zu sagen, liegt nahe. Doch Theater muss das Fremde nicht benennen. Es hat daf\u00fcr einen simplen Begriff bereit \u2013 die Kraft unserer Imagination.<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 1.0625em;\">Peter Surber sieht im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/zwischentoene-gegen-den-krieg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ostschweizer Kulturmagazin Saiten<\/a>\u00a0unsere Inszenierung so:<br \/>\n<\/strong><span style=\"font-size: 1.0625em;\">[&#8230;] In Lotz\u2019 Welt ist Krieg \u2013 in den K\u00f6pfen, in den Geschichten, im m\u00f6rderischen Zusammenprall von Tragischem und Trivialem. In der St.Galler Inszenierung gewinnen aber die Zwischent\u00f6ne diesen Krieg. Weite Strecken des St\u00fccks h\u00f6rt man sich \u00fcber Kopfh\u00f6rer an. Subtilste Stimmschwankungen, Fl\u00fcstern und Beben werden so h\u00f6rbar in einer Transparenz, wie sie auf der B\u00fchne nie zu erreichen ist. Die Inszenierung feiert die Stimme in ihrer Sinnlichkeit und Poesie \u2013 und erst noch aerosolfrei.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 1.0625em;\">Die urwaldig wuchernde Ger\u00e4uschkulisse dazu kommt von den drei Musikern Nico Feer, Martin Fl\u00fcge und Andi Peter. Ihr Instrumentarium ist von der E-Gitarre bis zur Bohrmaschine ein unersch\u00f6pfliches Arsenal an Materialien zur Weckung der Klangfantasie und zur Befreiung der Ohrg\u00e4nge vor dem Geschrei der Vereinfacher allenthalben.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 1.0625em;\">Das Leitungsteam, Regisseur Jonas Knecht, Ausstatter Markus Karner und Sounddesigner Albrecht Ziepert, arbeitet mit Materialien des \u00abarmen Theaters\u00bb, aber zugleich mit einer F\u00fclle an technischen Raffinessen und Einf\u00e4llen. Es setzt das Publikum selber der wachsenden Nebligkeit und Bedrohlichkeit dieses surrealen Trips aus, bis dieser f\u00fcr Momente \u00abauf entsetzlichste Weise real\u00bb wird \u2013 bevor uns dann der n\u00e4chste Schlenker des Autors wieder ins banale Hier und Jetzt zur\u00fcckholt. [&#8230;]<\/span><\/p>\n<p><strong>Brigitte Schmid-Gugler schreibt im M\u00e4rz-Heft 2021 von\u00a0<a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/theater_der_zeit_maerz2021.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theater der Zeit<\/a>:<\/strong><br \/>\n[&#8230;] Gerade noch gelingt inmitten dieser sonderbar viralen Ungem\u00fctlichkeit ein Streich der Superlative. Und richtiggehend verkl\u00e4rt verl\u00e4sst man den wunderbaren Theaterraum, schwankend, ein bisschen wie in einem Boot. Oder in einem Kanu, wie es \u2013 purpurrot \u2013 auf der B\u00fchne steht, dann wieder liegt und nicht nur als Requisit an den Ostschweizer K\u00fcnstler Roman Signer erinnert: Auch er ist einer wie Lotz, ein humoriger Melancholiker, der gern im Wasser mit dem Feuer der Unw\u00e4g\u00adbarkeit spielt.<br \/>\nSo darf also Theater sein: so beh\u00e4nde an den Rissen, den Verwerfungen entlang inszeniert, dass die Harmlosigkeit von selbst das Weite sucht. Das von Wolfram Lotz urspr\u00fcnglich als H\u00f6rspiel angelegte St\u00fcck ist hier in einer Mischform aus Musik- und Sprechtheater zu erleben; l\u00e4ngere Passagen sind \u00fcber Kopfh\u00f6rer zu h\u00f6ren. Das Wechselspiel von sehendem H\u00f6ren und h\u00f6rendem Sehen zieht die Sinne in einen Wahnstrudel; man scheint selbst Teil dessen zu sein, was sich dort im \u00fcberhitzten Niemandsland ereignet. [&#8230;]<br \/>\nIn Lotz\u2019 Text gibt es nur m\u00e4nnliche \u00adRollen; Knecht besetzt, wie es seinerzeit auch an der Wiener Burg der Fall gewesen ist, die meisten mit Frauen. Die Mitglieder des \u00adDamenensembles zeichnen die \u201eZerw\u00fcrfnisse\u201c in den M\u00e4nnerk\u00f6pfen menschlich-\u00adironisch. B\u00fchnenbildner Markus Karner hat ihnen eine Art Weltbaustelle aus Holzverschl\u00e4gen gezimmert. Und wo vermeintliche Gewissheiten derart d\u00fcrftig verschraubt sind, kann auch hinter einer Plastikfolie der Wahnsinn lauern. Solide gebaut sind einzig die Podeste f\u00fcr die drei Live-Musiker. In den Sound von harten Riffs und weich Geklimpertem mischt sich noch die Stimme des Autors, der in seiner Vorlage genau das beschreibt, was hier geschieht: Alles Lineare ist aufgebrochen, ausgetrickst. Die Bilder h\u00e4ngen falsch herum. Es gibt keinen Plan, denn alles wartet darauf, sich in einer Endlosschleife zu wiederholen. Lotz l\u00e4dt ein zu Um- und Weiterschreibungen. Jonas Knecht, l\u00e4ngst bekannt und viel gelobt f\u00fcr seine Live-H\u00f6rspiel-Produktionen, nimmt die Aufforderung w\u00f6rtlich. Die Setzungen tragen seine schn\u00f6rkellose Handschrift, es ist eine mit feinem Gesp\u00fcr f\u00fcr Nuancen, Gesten und f\u00fcr Wolfram Lotz\u2019 k\u00fcnstlerischen Fatalismus.<\/p>\n<div dir=\"auto\"><strong>Das\u00a0<a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/9_101220_Tagblatt-online_Die-laecherliche-Finsternis_Kritik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St.Galler Tagblatt<\/a>\u00a0(Bettina Kugler) berichtet am 10.12.2020:<\/strong><\/div>\n<div dir=\"auto\">[&#8230;] Mag es auch manchmal laut werden, etwa beim Buschgottesdienst von Reverend Lyle Carter (Anja Tobler), zu dem die quer im Saal verstreuten Livemusiker Nico Feer, Martin Fl\u00fcge und Andi Peter saftig zupacken: Das Geh\u00f6r ist ansonsten eher auf feinste Zwischent\u00f6ne und St\u00f6rger\u00e4usche eingestellt \u2013 wie auf einer Expedition in dunkles, unbekanntes Gel\u00e4nde. Kaum setzt man als Zuschauerin die Kopfh\u00f6rer auf, bekommt die sich dauernd entziehende, abschweifende Geschichte einen geheimnisvollen Sog; die Stimmen nisten sich fast obsessiv im Ohr ein. [&#8230;]<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div class=\"bcc-column-cont row mceNonEditable\">\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2563\">HotSpotOst \u2013 Sankt Irgendwo im Nirgendwo<\/a><br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<h2>Schauspielprojekt nach einer Idee von Rolf Bossart mit Texten von Brigitte Schmid-Gugler, Rolf Bossart und Stefan Sp\u00e4ti \u2013 Urauff\u00fchrung<\/h2>\n<h2><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<h3>Premiere am 15.September 2021 | Theater St.Gallen | Lokremise<\/h3>\n<h3>Ein Projekt \u00fcber St.Gallen, seinen Minderwertigkeitskomplex, seine Selbst-Verprovinzialisierung, seine Absurdit\u00e4t, seine Sch\u00f6nheit, seinen Charme, seine Chnorzigkeit, seine Menschen&#8230;<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"HotSpotOst \/ Trailer \/ Theater St.Gallen\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/610051505?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p class=\"headline\"><strong>Das St.Galler Tagblatt schreibt:\u00a0<\/strong>[&#8230;] Man merkt, dass die Autorin lang genug in der Stadt gelebt, genau hingeschaut und recherchiert hat. Ihr Text erinnert oft an D\u00fcrrenmatts Grotesken, dient aber nur als Materiallager. Die Beteiligten haben die Dialoge lustvoll zurechtgeschnitten, damit herumgepr\u00f6belt, sie weiterentwickelt. Das Resultat ist witzig und entwaffnend ehrlich, der Unterton so l\u00e4ssig wie die Musik von Andi Peter: eine Seelenspiegelung mit subtilem Swing. [&#8230;]<\/p>\n<p class=\"headline\"><strong>Und Saiten, das ostschweizer Kulturmagazin sagt zu unserer Urauff\u00fchrung:\u00a0<\/strong>[&#8230;] St.Gallen in Endlosschlaufe: Da k\u00f6nnen selbst Landesmutter Helvetia und der Stadtheilige Gallus nichts mehr ausrichten. Ausgemustert und sankt m\u00fcde treffen sich Diana Dengler und Oliver Losehand auf einem B\u00e4nkli, schauen hinunter aufs Nirgendwo, kiffen sich mit einem wunderlichen Kazoo-Joint ins Irgendwo, klauen im Hotspot-B\u00fcro ein paar \u00c4pfel und zwei Stangen Nespressokapseln und zotteln samt B\u00e4r ab. Ein wunderbar absurdes Ende. [&#8230;]<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2108\"><strong>Citt\u00e0 irreale<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2>Audiowalk zur gleichnamigen Kunstausstellung in der Lokremise<\/h2>\n<h2><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<h3>Theater St.Gallen in Kooperation mit dem Kunstmuseum St.Gallen | Urauff\u00fchrung<br \/>\nDie Ausstellung und der AudioWalk waren vom 6. Februar \u2013 8. August\u00a02021 zu erleben.<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2162 alignnone\" src=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Citta_irreale_Vorschau.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"350\" \/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/da-vergeht-einem-das-sehen-vor-lauter-hoeren-nicht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Ostschweizer Kulturmagazin Saiten<\/strong><\/a><br \/>\n[&#8230;] Die Besucher*innen treten in eine Welt ein, in der \u00fcber die Ohren vermittelt und \u00fcber den K\u00f6rper erfahrbar wird, wie etwas sein k\u00f6nnte, wenn es tats\u00e4chlich so w\u00e4re, und vor welche Herausforderungen uns die Pandemie stellt und noch stellen wird. Innerhalb von nur 50 Minuten gelingt es dieser Koproduktion des Schauspielensembles mit dem Kunstmuseum St.Gallen, das zu artikulieren, nach dem wir uns in Normalit\u00e4t alle sehnen: La realit\u00e0. [&#8230;] Der theatrale Audiowalk entf\u00fchrt, verf\u00fchrt, bewegt, sch\u00fcttelt durch, nimmt mit auf eine Reise. [&#8230;]<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/9_120321_Tagblatt-online_Citta-irreale_Kritik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St.Galler Tagblatt<\/a><\/strong><br \/>\n[&#8230;] 50 Minuten Theater f\u00fcrs Ohr: Der vielleicht intimste Museumsbesuch \u2013 alleine mit dem Schauspielensemble des St.Galler Theaters in der Kunstzone der Lokremise. Das extra f\u00fcr die aktuelle Ausstellung \u00abCitt\u00e0 irreale\u00bb in der Kunstzone der St.Galler Lokremise entwickelte H\u00f6rst\u00fcck hat Sogwirkung. Ein Rundgang in zehn Kunst-Stationen durch eine imagin\u00e4re Stadt, in der die Zeit viel zu schnell vergeht. [&#8230;]<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2486\"><strong>Vorhang zu, Ohren auf!<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2>Online-Audio Programm des Theater St.Gallen w\u00e4hrend des Lockdowns<\/h2>\n<p>Ausgehend von der Frage, wie Theater w\u00e4hrend des Lockdowns m\u00f6glich ist, haben wir am Theater St.Gallen mit unseren Schauspieler*innen eine Reihe von H\u00f6rspielen und H\u00f6rst\u00fccken unter dem Titel <span class=\"_4yxo\">\u00abVorhang zu, Ohren auf!\u00bb produziert<\/span>.<br \/>\nBeim H\u00f6ren kann sich das Publikum seine eigenen Bilder machen und das Theater im Kopf entstehen lassen.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2195\">Der Prozess<\/a><\/strong><\/h1>\n<h2>Schauspiel von Anita Augustin\u00a0nach dem Roman von Franz Kafka<\/h2>\n<h2><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<h3>Premiere am\u00a010. Januar 2020 | Theater St.Gallen | Grosses Haus | Urauff\u00fchrung<br \/>\nKoproduktion mit der Hochschule f\u00fcr Schauspielkunst &#8222;Ernst Busch&#8220; Berlin, Abteilung Zeitgen\u00f6ssische Puppenspielkunst<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Theater St.Gallen \/ Trailer \/ Der Prozess\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/385986837?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagblatt.ch\/kultur\/zerteilte-koerper-auf-reinweissen-sockeln-kafkas-prozess-beeindruckt-im-theater-stgallen-mit-albtraumhafter-aesthetik-ld.1184573\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>St.Galler Tagblatt<\/strong><\/a><br \/>\nZerteilte K\u00f6rper auf reinweissen Sockeln: Kafkas \u00abProzess\u00bb beeindruckt im Theater St.Gallen mit albtraumhafter \u00c4sthetik [&#8230;] Schauspieldirektor Jonas Knecht hat St.Gallen einen mutigen Theaterabend beschert. Er bringt &#8222;Der Prozess&#8220; (nach Kafka) auf die B\u00fchne im Grossen Haus. Der Clou: Die Puppen, mit denen die Schauspieler interagieren, als w\u00e4ren sie lebendig.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/das-gesetz-und-die-masken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Saiten &#8211; Ostschweizer Kulturmagazin<\/strong><\/a><br \/>\nDas virtuose Handwerk der Puppenspieler bietet h\u00f6chste Schaulust. Die Inszenierung von Schauspieldirektor Jonas Knecht und seinem Berliner Co-Regisseur Markus Joss f\u00e4hrt eine verschwenderische F\u00fclle von Bildern, Figurenkonstellationen und Anspielungen auf, denen man als Zuschauer fasziniert folgt und sich ab und zu auch \u00e4hnlich klaustrophobisch ausgeliefert f\u00fchlt wie Protagonist Ka seinem Prozess.<\/p>\n<div>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.suedkurier.de\/ueberregional\/kultur\/Bei-Kafka-tanzen-die-Puppen;art10399,10405764\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">S\u00fcdkurier<\/a><\/strong><br \/>\nDas Theater St.Gallen bringt Franz Kafkas Roman &#8222;Der Prozess&#8220; in der Bearbeitung von Anita Augustin auf die B\u00fchne. Regisseur Jonas Knecht macht ihn zu einem Fest der skurrilen Bilder.<\/p>\n<\/div>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2214\">Der letzte Schnee<\/a><\/strong><\/h1>\n<h2>Theaterst\u00fcck nach dem Roman von Arno Camenisch<\/h2>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h3>\n<h3>Premiere am 8.November 2019 | Konzert Theater Bern | Vidmarhalle 1 | Urauff\u00fchrung<\/h3>\n<h3><strong><span style=\"color: #000000;\">Die Produktion war zum <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/rencontre-theatre-suisse.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schweizer Theatertreffen 2020<\/a> eingeladen!<\/span><br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Konzert Theater Bern \/ Der letzte Schnee (Arno Camenisch) \/ Trailer\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/373741696?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury zur Einladung zum Schweizer Theatertreffen 2020:\u00a0[&#8230;] Am Konzert Theater Bern scheint Jonas Knecht, der St.Galler Schauspielchef, die beiden Gestalten zun\u00e4chst direkt aus einem Alpental ausgeschnitten und ins Theater importiert zu haben, inklusive dem Tannli neben und dem diversen Ger\u00fcmpel hinter dem Skilifth\u00e4uschen. Der Sound des Romans bekommt auf der weit offenen B\u00fchne viel Raum.<\/strong><br \/>\n<strong>Soweit so texttreu. Doch Romane auf der B\u00fchne brauchen etwas mehr, das Medium Theater muss seine St\u00e4rken einbringen. Der scheinbare Naturalismus wird hier fein unterlaufen und \u00fcberh\u00f6ht: Einerseits durch Anna Trauffers Live-Musik zwischen Glasharfenkl\u00e4ngen und Mahler-Adaption, die einen doppelten Boden schafft. Andererseits durch den Kunstgriff der Regie, den beiden Berglern zwei unsichtbare, aber effiziente Spezialisten der Verg\u00e4nglichkeit gegen\u00fcberzustellen. Geisterhaft, aber \u00fcberhaupt nicht unheimlich, r\u00e4umen sie auf, was nicht mehr gebraucht wird. Was kann alles weg? Das Resultat am Schluss dieses 95-min\u00fctigen Requiems ist in seiner Lakonik eher erschreckend als \u00fcberraschend. (Tobias Gerosa)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anne-Sophie Scholl in &#8222;Der Bund&#8220; vom 10.11.2019:<\/strong><br \/>\n\u00ab<em>Der letzte Schnee<\/em>\u00a0ist der bisher st\u00e4rkste und erfolgreichste Roman von Arno Camenisch. Die Inszenierung bleibt nah am Text und schafft es, die Variationen \u00fcber das Verschwinden in starke Bilder auf die B\u00fchne zu \u00fcbersetzen: ein kleines, kauziges Welttheater, in dem sich Trost und Verlorenheit aufheben. \u00abDer Tod kuriert uns vom Leben\u00bb, sagt der Georg. Am Ende ist der Schlepplift abgestellt. Und doch ziehen im Hintergrund der B\u00fchne die B\u00fcgel eines Schlepplifts ihren Kreis.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Andreas Kl\u00e4ui im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/radio\/kultur-kompakt\/audio\/unheimlich-oder-umwerfend-james-dean-in-einem-aktuellen-film?id=80474bd6-cc64-4955-a641-0c12e10fdc2a&amp;startTime=326&amp;startTime=326\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">SRF Kultur kompakt<\/a>\u00a0vom Montag, den 10.11.2019:<\/strong><br \/>\n\u00abAm Ende liegt das Skih\u00fcttlein in seine Einzelteile zerlegt, sorgf\u00e4ltig angeordnet auf der B\u00fchne, wie ein Sinnbild f\u00fcr einen Schweizer Wintersport, der vielleicht schon bald der Vergangenheit angeh\u00f6rt, wenn der Schnee ausbleibt. [&#8230;] Es ist eine charmante B\u00fchnenfassung, liebevoll und sehr nah am Text, die Jonas Knecht mit den Berner Schauspielern erarbeitet hat.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Corinna Hirne im &#8222;B\u00fcndner Tagblatt&#8220; vom 10.11.2019:<\/strong><br \/>\n\u00abRegisseur Jonas Knecht gelingt eine skurrile, witzige und karikaturhafte Urauff\u00fchrung von &#8222;Der letzte Schnee&#8220; des B\u00fcndner Autors Arno Camenisch am Konzert Theater Bern mit klimapolitischem Impetus. [&#8230;] Die Inszenierung ist eine Metapher f\u00fcr unser Nichtstun. Wie im Schlepplift bleiben wir passiv auf unserer Bahn. Die Klimaver\u00e4nderung ist eine Tatsache, die wir ignorieren. W\u00e4hrenddessen geht unsere Welt kaputt wie die H\u00fctte im St\u00fcck.<br \/>\nUn\u00fcbersehbar liegt hier ein neuer Becket vor. Auch Camenisch l\u00e4sst Paul und Georg wie Estragon und Wladimir im Kreis drehen. Insofern passen die langf\u00e4digen Momente der Regie gut, um die Zuschauenden auf sich selbst zur\u00fcckzuwerfen. Die Nervosit\u00e4t, die sich dabei einstellt, das ist die Botschaft des Abends.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Daniele Muscionico in der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/theater-bern-hitler-verliert-den-haeuserkampf-auch-an-der-aare-ld.1530281\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">NZZ<\/a>\u00a0vom 22.12.2019:<br \/>\n<\/strong>\u00abDer stille, poetische und hochmusikalische Abend basiert auf dem gleichnamigen Roman von Arno Camenisch und wird stets vor ausverkauften Reihen gespielt. [&#8230;]\u00a0Die erste Fassung, noch vom Autor selber, wurde als ungen\u00fcgend bewertet \u2013 Jonas Knecht als Regisseur, Dramaturg Michael Gmaj und das Ensemble entwickelten eine verdichtete und dabei dichterische Version. Sie ist in ihrer musikalischen Kraft (Anna Trauffer sorgt f\u00fcr Naturt\u00f6ne) und in ihrer dramatischen Energie dem Original nicht nur ebenb\u00fcrtig, sie ist ihr in etlichen Passagen sogar \u00fcberlegen.<br \/>\nDenn hier wird aus Text Spiel, aus Sprache Musik und aus Musik Sprache. Die Produktion kennt die Mittel des Theaters und setzt sie effektsicher ein. Der Mehrwert ist enorm. Die Camenisch-S\u00e4tze und Camenisch-Themen \u2013 der Verlust von Tradition und von Herkunft \u2013 gewinnen an Tiefe und Kraft. Am Ende werden zwei neu eingef\u00fchrte G\u00f6tterboten (\u00abSpezialisten der Verg\u00e4nglichkeit\u00bb) das B\u00fchnenbild von Markus Karner auf kalte, aber entschiedene Weise in seine Teile zerlegen. Doch was tun die nun unbehausten Menschlein sodann? Die Antwort f\u00fchrt ins Theater. In einen Abend, der Camenisch entdeckt, wie dieser sich selber so wahr wohl nicht kennt.\u00bb<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2222\"><strong>Endstation Sehnsucht<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2>Drama von Tennessee Williams<\/h2>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h3>\n<h3>Premiere am 7.Juni 2019 |\u00a0Theater St.Gallen | Grosses Haus<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Theater St.Gallen \/ Endstation Sehnsucht \/ Trailer\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/341976047?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Das Ostschweizer Kulturmagazin\u00a0<a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/absolut-blanche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Saiten<\/a>\u00a0(Daniel Fuchs) meint:<\/strong>\u00a0[&#8230;] Nahaufnahmen, Seitenaufnahmen, Innenszenen \u2013 der Blick des Zuschauers wird multiperspektivisch aufgebrochen. Und doch bleibt am Ende das Ganze kompakt und absolut stimmig, schwebend zwischen Film und Theater.<br \/>\nLive gespielt und leitmotivisch gesetzt, unterlegt Andi Peter das Drama mit feinen T\u00f6nen: kleine Riffs, bluesige Motive, immer in der richtigen Dosierung. Was die Musik leistet, steht sinnbildlich f\u00fcr die gesamte Inszenierung von Jonas Knecht: Aus wenig wird viel! Und am Ende des Dramas den \u00abJungen Mann\u00bb im Kittel des Psychiaters auftreten zu lassen, ist ein genialer Einfall.<br \/>\nGute zwei Stunden Verzauberung sind in dieser\u00a0<em>Endstation Sehnsucht\u00a0<\/em>garantiert.<\/p>\n<p><strong>Rolf App meint in der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tagblatt.ch\/kultur\/die-hautungen-der-blanche-dubois-ld.1125926\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ostschweiz am Sonntag<\/a>:<\/strong>\u00a0[&#8230;] Clemens Walters Videokonzept und Jonas Knechts Insze\u00adnierung verbinden sich auf eindrucksvolle Weise zu einem Ganzen. Sie finden auf Michael K\u00f6pkes B\u00fchne ein ideales Tummelfeld. Der enge Wohnwagen und ein paar Plastikst\u00fchle draussen gen\u00fcgen, um das menschliche Drama in Szene zu setzen. Andi Peter unterlegt mit Bassgitarre, Klavier und Stimme einen Klangteppich, der viel beitr\u00e4gt zur eindringlichen Wirkung des Abends. [&#8230;]<\/p>\n<p><strong>Und im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tagblatt.ch\/kultur\/stanley-kowalski-raumt-auf-ld.1126517\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St.Galler Tagblatt<\/a>\u00a0steht:<\/strong>\u00a0[&#8230;] Mit \u00abEndstation Sehnsucht\u00bb von Tennessee Williams gelingt Jonas Knecht am Theater St.\u2009Gallen ein eindringlicher Wurf. Nicht zuletzt dank Anja Tobler in der Rolle der Blanche DuBois, deren Spiel fr\u00f6steln l\u00e4sst. [&#8230;]\u00a0W\u00e4hrend Blanche auf die Narben in ihrem Innern Schutzschicht um Schutzschicht an erfundenen Geschichten legt wie Schminke auf ihr alterndes Gesicht, demontiert er sie St\u00fcck um St\u00fcck. Die Leere in ihrem Herzen, sie ist unertr\u00e4glich. Nicht nur f\u00fcr Blanche selber. Auch f\u00fcr uns.\u00a0Das aber ist Anja Toblers Verdienst. Ihr von den Kameras unbarmherzig herangezoomtes Gesicht spricht B\u00e4nde. Da steht eine Schauspielerin auf der B\u00fchne, die restlos verschmilzt mit ihrer Figur. Die mit ihr unter Stanleys verbalen Hammerschl\u00e4gen ihre W\u00fcrde verliert und zugrunde geht an der Wahrheit.\u00a0Einmal, gegen Ende hin, verkriecht Blanche sich unter einen Tisch, verfolgt von den Kameras. Es ist eine Schl\u00fcsselszene dieser eindrucksvollen Inszenierung.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/nachtkritik.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=16867:endstation-sehnsucht-theater-st-gallen-als-kammerspiel-mit-kameras-inszeniert-schauspieldirektor-jonas-knecht-den-tennessee-williams-klassiker&amp;catid=38&amp;Itemid=40\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">nachtkritik<\/a>\u00a0war Valeria Heintges bei uns:<\/strong>\u00a0[&#8230;] Die Live\u00fcbertragung gibt den Schauspielern, allen voraus Anja Tobler als Blanche, die Gelegenheit, genauer und feiner zu spielen. Beeindruckend, wie Tobler ihre Blanche zwischen Hoffnung und Verzweiflung oszillieren l\u00e4sst, wie sie sich am eigenen Verf\u00fchrungsspiel berauscht, das sie ausnahmslos allen M\u00e4nnern angedeihen l\u00e4sst, die ihr begegnen. Am flirrendsten und erotischsten in der Begegnung mit dem Zeitungskurier (Tobias Graupner), der sie an ihren Ehemann erinnert, der sich erschoss, als sie seine Homosexualit\u00e4t entdeckte, und dessen Tod Blanche nie \u00fcberwunden hat. Wie Tobler hier die Contenance der Lady wahrt und doch den Kurier immer wieder zur\u00fcckruft, um ihn erneut zu becircen, das hat gro\u00dfe Klasse. [&#8230;]<\/p>\n<p><strong>Der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.suedkurier.de\/ueberregional\/kultur\/Bewegend-Endstation-Sehnsucht-in-St-Gallen;art10399,10179418\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">S\u00fcdkurier<\/a>\u00a0meldet:<\/strong>\u00a0[&#8230;] Bewegend: \u201eEndstation Sehnsucht\u201c in St. Gallen:\u00a0Bei Tennesee Williams\u2018 Klassiker denkt man vor allem an die Verfilmung mit Marlon Brando. Doch die St. Galler Inszenierung verhilft der deutlich vielgestaltigeren Figur der Blanche wieder ins Rampenlicht. [&#8230;]<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong><a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/sterben-lernt-man-im-theater-und-in-st-gallen-ld.1475414?fbclid=IwAR0PXKzkUIm4DxyGAIoOm-AyDZytJiRwanbKL6MWusv7Q2p_p9pIdttfTrI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">In der Ostschweiz wohnt die Theater-Avantgarde<\/span><\/a><\/strong><\/h1>\n<h2>NZZ-Artikel<\/h2>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h3>\n<h3><strong>Daniele Muscionico bespricht in der NZZ vom 15.04.2019 unsere beiden vergangenen Premieren &#8222;sterben helfen&#8220; und &#8222;Der Kirschgarten&#8220; und zieht eine sch\u00f6ne Bilanz von unserem Schaffen am Theater St.Gallen.<\/strong><\/h3>\n<p>[&#8230;] Schon wieder gl\u00fcckt dem Theater St. Gallen ein Meisterstreich. Unter der Schauspieldirektion von Jonas Knecht hat man sich die Rechte der Schweizer Erstauff\u00fchrung f\u00fcr eines der brisanten deutschsprachigen Gegenwartsst\u00fccke gesichert: Regisseur Manuel B\u00fcrgin inszeniert \u00abSterben helfen\u00bb des jungen Dramaturgen am Schauspiel Frankfurt, Konstantin K\u00fcspert. [&#8230;]<\/p>\n<p>[&#8230;] Mit \u00abSterben helfen\u00bb festigt das Schauspiel in St. Gallen seinen Ruf als Ur- und Erstauff\u00fchrungstheater zeitgen\u00f6ssischer Stoffe von erheblichem Brennwert und gesellschaftspolitischer Brisanz. \u00abDer Mann, der die Welt ass\u00bb verhandelte das Ph\u00e4nomen des Burnout; das Psychiatrie-St\u00fcck \u00abVersetzung\u00bb wiederum, inszeniert von Jonas Knecht selbst und gleichfalls eine Schweizer Erstauff\u00fchrung, hielt den Scheinwerfer auf die Krankheit bipolare St\u00f6rung.<br \/>\nSt. Gallen gelingt die \u00d6ffnung f\u00fcr andere Publikumsschichten und mit niederschwelligem Angebot die gesellschaftliche Debatte. Publikum und Fachleute treffen sich regelm\u00e4ssig zu Nachgespr\u00e4chen, und immer wieder zeigt der Faktencheck: Die Gnadenlosigkeit und die Genauigkeit, mit der die Autoren ihre Anliegen auf der B\u00fchne beschreiben, findet \u00fcber Theaterkreise hinaus Anerkennung. [&#8230;]<\/p>\n<p>[&#8230;] In St. Gallen werden Wagnisse unternommen. Man setzt auf neue St\u00fccke und zeitgen\u00f6ssische Handschriften, und das ist in mehrfacher Hinsicht Pflicht. Die Ausstrahlung des Hauses n\u00e4mlich wird dominiert von den Musicals, mit welchen man erfolgreich auf die Publikumsbed\u00fcrfnisse nach Unterhaltung reagiert. Als Musical-Haus hat man einen Ruf \u00fcber die Landesgrenzen. Doch die Nischen zu bespielen und sowohl Inhalt und Tiefe als auch politische Relevanz anzustreben, steht einem Mehrspartenhaus gut an. Wenn es denn nicht sogar sein Bildungsauftrag w\u00e4re. Diese Funktion erf\u00fcllt das Schauspiel unter Jonas Knecht. [&#8230;]<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1><strong>Dornr\u00f6sli bockt<\/strong><\/h1>\n<h2>Kinderst\u00fcck von Anja Horst nach den Br\u00fcdern Grimm [5+]<\/h2>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Premiere am 23.Januar 2019 | Theater St.Gallen | Studiob\u00fchne | Schweizer Erstauff\u00fchrung<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Theater St.Gallen \/ Trailer \/ Dornr\u00f6sli bockt \u2013 von Anja Horst nach den Br\u00fcdern Grimm\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/315133160?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p>Bettina Kugler meint im <a href=\"https:\/\/www.tagblatt.ch\/kultur\/zu-aufgeweckt-fur-hundert-jahre-tiefschlaf-ld.1088092\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>St.Galler Tagblatt vom 24.1.2019<\/strong>:<\/a><br \/>\n[&#8230;]\u00a0\u00dcberhaupt ist es so schlau wie gewitzt und temporeich, dazu eine Hommage an das Theater und seine kleinen Tricks, wenn es mit wenig Aufwand Wirkung erzielen und das Publikum fesseln will.<br \/>\nErfreulich auch, dass die vergleichsweise kleine, wenig prestigetr\u00e4chtige Studioproduktion f\u00fcr einmal Chefsache ist: Schauspieldirektor Jonas Knecht hat die Regie \u00fcbernommen und dabei sicher kein einziges Mal geg\u00e4hnt. Wie sagt der kusshungrige Frosch so sch\u00f6n, als er sich kurz vor Schluss noch einmal ins falsche M\u00e4rchen verirrt? \u00abDen Versuch war\u2019s wert!\u00bb Zweifellos, und mehr als das. [&#8230;]<\/p>\n<h1><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/theater-konstellationen.net\/?page_id=2229\"><strong>Versetzung<\/strong><\/a><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Drama von Thomas Melle<\/h2>\n<h2><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Premiere am 13.September 2018 | Theater St.Gallen | Lokremise | Schweizer Erstauff\u00fchrung<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Theater St.Gallen \/ VERSETZUNG (Thomas Melle) \/ Trailer\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/293750041?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Harald M\u00fcller meint im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.theaterderzeit.de\/2018\/11\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Theater der Zeit &#8211; Heft 11\/2018<\/a>:<\/strong><em><br \/>\n(den ganzen Artikel gibt&#8217;s\u00a0<a href=\"http:\/\/theaterkonstellationen.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/kritik_tdz_11-2018.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier als PDF<\/a>)<\/em><br \/>\n[&#8230;] Der Vorzug dieser Arbeit, auch gegen\u00fcber der Urauff\u00fchrungsinszenierung vor Monaten am Deutschen Theater Berlin, ist, dass sich Jonas Knecht und seine Dramaturgin Julie Paucker entschlossen haben, die Vorlage wegzur\u00fccken von emotionaler Geiselnahme und Stimmungsachterbahnen; stattdessen setzen sie einen analytischeren Ansatz durch, dr\u00e4ngen episierende Elemente zur\u00fcck, kappen \u00fcberlange Monologe, um zu einem kompakten Textgef\u00fcge zu gelangen. So gibt es denn auch weniger Theater-Theater zu sehen, die naheliegenden Auf- und Ausbr\u00fcche der Hauptfigur, die zwischen Manie und Depression, \u00dcberanpassung und Individualit\u00e4tstrotz pendelt, werden zur\u00fcckgenommen und in ein durchaus beeindruckend zu nennendes Ensemblespiel \u00fcberf\u00fchrt, das ein eindr\u00fcckliches Beziehungs- und Bedingungsgeflecht entwirft und auch schauspielerisch \u00fcberzeugt. Nicht die Krankheit des Einzelnen wird so zur Metapher des Abends, sondern die der Umwelt, der Gesellschaft. [&#8230;] Langanhaltender Beifall f\u00fcr einen ziemlich starken Theaterabend, der der Falle des Didaktischen entkommt.<\/p>\n<p><strong>Daniele Muscionico in der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/der-nackte-wahnsinn-ist-logik-nur-eine-bewusstseinsstoerung-ld.1438747\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">NZZ vom 23.11.2018<\/a>\u00a0schreibt:<\/strong><br \/>\n[&#8230;]\u00a0Jonas Knechts Inszenierung ist fokussierter als die Vorlage, sie erreicht unsere Lebensrealit\u00e4t und spielt mit der Erfahrung der Zuschauer; und dennoch ist sie voller Bilder von kunstvoll poetischer Kraft und hochmusikalisch, auch in ihrer Sprachbehandlung. [&#8230;]<\/p>\n<p><strong>Das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.saiten.ch\/tohuwabohu-des-irrsinns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ostschweizer Kulturmagazin Saiten<\/a>\u00a0(Fr\u00e9d\u00e9ric Zwicker) beschreibt so:\u00a0<\/strong><br \/>\n[&#8230;] Das Geniale daran ist, wie es Melle und Schauspieldirektor Jonas Knecht, der f\u00fcr die Inszenierung verantwortlich ist, gelingt, begreifbar zu machen, dass der Kranke sich in seiner Manie als den Gesunden sieht. Ihm scheinen alle anderen den Verstand zu verlieren. Die Kombination von sprachlichen und schauspielerischen Mitteln, die zu diesem Zweck eingesetzt werden, ist \u00e4usserst gelungen. [&#8230;]<\/p>\n<p><strong>Das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tagblatt.ch\/kultur\/medikamente-sind-mein-gluck-ld.1053557\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St.Galler Tagblatt<\/a>\u00a0(Hansruedi Kugler) meint zu unserer Inszenierung:<\/strong><br \/>\n[&#8230;] Die anderen werden, im Moment, wie sie ihn fallen lassen, zu mechanischen Puppen ihres Wankelmuts, ihrer Boshaftigkeit, ihrem Karrierestreben. In diesen Szenen scheint das choreografische Talent von Regisseur Jonas Knecht besonders auf. [&#8230;]<br \/>\nDenn hier wird kein r\u00fchrseliges Sozialdrama geboten, sondern eine phasenweise etwas gar nach Psychiatrielehrbuch riechende, aber packende Studie eines Verfalls. Man weiss danach etliches mehr \u00fcber Manisc<span class=\"text_exposed_show\">h-Depressive und hat einen fabelhaften Fabian M\u00fcller gesehen. Die Verantwortung im Umgang mit psychisch Kranken tritt in Jonas Knechts Inszenierung ins Zentrum \u2013 mit einem tollen Ensemble. [&#8230;]<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer jetzt kein Haus hat\u2026 Die deutsche B\u00fchne vom 1.April 2026 von Anne Fritsch In Ingolstadt wird die Theatersanierung auf unbestimmte Zeit vertagt, in Erlangen&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/jonasknecht.com\/\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Aktuell<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2574","page","type-page","status-publish","hentry","ratio-16-9","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/jonasknecht.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/jonasknecht.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/jonasknecht.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jonasknecht.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jonasknecht.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2574"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/jonasknecht.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3244,"href":"https:\/\/jonasknecht.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2574\/revisions\/3244"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/jonasknecht.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}